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WAS UNS BEWEGT |
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Am
Anfang stand eine latente Unzufriedenheit mit der derzeit am Markt erwerbbaren
Software für Physiotherapie.
Sie erschien uns technisch, kopflastig, wenig praxisorientiert und am Patienten
als Menschen desinteressiert. Noch dazu ist solch Software zu teuer.
Allgemein hat das erste Jahrzehnt an PC-Erfahrungen bei vielen AnwenderInnen vor allem diesen Eindruck hinterlassen: Man/frau hat sich in eine neue frustrierende Abhängigkeit von Experten begeben und ist dennoch darauf angewiesen. - Oder doch nicht? Bleibt nur die Verweigerung als Alternative zur Experten-Abhängigkeit? Wir haben endgültig die Witze über den DAU (Dümmster anzunehmender User) satt. Viel Software wird schlichtweg an den Bedürfnissen der Benutzer vorbei entwickelt:
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Most software isn't designed. Rather, it emerges from the development team like a zombie emerging from a bubbling vat of Research and Development juice. |
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(Allan Cooper, Software-Entwickler der ersten Stunde) |
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Selbst-Bestimmung: |
Wir TherapeutInnen selbst sind die ExpertInnen in unserem Fachgebiet.
Wir wissen, was für uns gut ist.
Uns wurde bewusst, dass physiotherapeutische Software unser Tun abbilden
muss. Wenn ich im Patientenbuch einen Patienten aufrufe, dann muss die Person
und die (Kranken)geschichte jenes Menschen vor mir erscheinen. Das hat Software
zu leisten. Sie sollte uns nicht dazu anstiften, Patienten auf einen bloßen und
blassen Datensatz zu reduzieren. Wir
begnügen uns nicht mit dem "Verwalten von Patienten"! Physiotherapeutische Software muss unsere Arbeit an den Patienten
unterstützen und fördern. Gewiss muss Software auch die Praxis (wohlbemerkt die Praxis und nicht die Patienten) effektiv und bequem verwalten können - doch das steht dezent im
Hintergrund! - Immer zu Diensten, aber unaufdringlich.
Wir sind überzeugt, dass durch unsere
Eigeninitiative qualitativ hochwertige Standards bei
physiotherapeutischer Software gesetzt werden.
Es
ist gut, wenn sich eine Berufsgruppe selbst um ihre Angelegenheiten
kümmert. Andere Berufsgruppen (speziell im medizinischen Bereich) sind stark
der EDV-Branche ausgeliefert. In anderen Ländern ist das auch schon mit den
PhysiotherapeutInnen so. Das wollen wir für Österreich vermeiden, indem wir
uns um unsere Software selbst sorgen.
Wir sind überzeugt, dass unsere
Eigeninitiative unsere Berufsgruppe als ganzes stärkt.
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Selbst-Hilfe: |
Also
baten wir einen Programmierer, dass er für uns
arbeitet.
Dieser Programmierer sah uns bei der Arbeit zu und
wird auch weiterhin zusehen, wie und was wir tun. Und daraufhin machte
er uns Vorschläge, wie unsere Therapie und Praxis in einer Software abgebildet
werden könnten. Diese Rollenzuteilung hat zur vorliegenden Software geführt.
Die Initiative geht von den TherapeutInnen aus. Wir haben daher eine Software, die eine gute
Dokumentation unterstützt und nicht behindert. Der Patient steht im
Mittelpunkt.
Wir nahmen die Entwicklung der Software selbst in die Hand. Wir lassen
entwickeln, was wir wirklich brauchen. Und dies ist ein fortwährender
Prozess, sodass die Software sich immer wieder neu an unseren Bedürfnissen orientiert.
Und vor allem wollen wir eine
Software, bei der wir jetzt und auch in der Zukunft selber
entscheiden, was sie können soll. Wir wollen unabhängig von Firmen und
'Experten' bleiben.
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Kooperation und Kommunikation: |
Unser
Verein vertraut darauf, dass Kooperation viel
stärker ist als Konkurrenz. Viele Ideen verschiedener TherapeutInnen
sind verwoben worden zu einer Software wie sie jetzt vorliegt. Jede/r
TherapeutIn kann diesen Prozess steuern und ihm seine Richtung geben, denn eine
neue Ausgabe kommt durch einen demokratischen Abstimmungsprozess aller
Mitglieder zustande:
Häufig votierte Wünsche haben erste Priorität.
So wird unser Verein ein Forum, das in der Diskussion über unsere Software
auch die berufliche Kommunikation verbessert. So ist z.B. die Frage zu
erörtern, wie den unterschiedlichen Therapiekonzepten in unserer Software
Gestalt verliehen werden kann.
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Willkommen in unserem Verein! |
Wir freuen uns auf Deine Mitsprache und Deine Ideen.